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Der Beruf als Beamter - Eine traurige Wahrheit

(vom: 16.06.2009)
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Immer wieder kommt es vor, dass man im täglichen Leben mit sinnlosen Fragen konfrontiert wird. Meistens beschäftigen sie uns ein Leben lang: Sind die allerersten Menschen der Welt schon erwachsen auf die Welt gekommen, oder haben sie sich selbst groß gezogen? Welche Farbe hat der Penis von Michael Jackson? Wie schaffen es alle Kanaken den neuesten 3er BMW zu fahren, für den sie anscheinend keinen Kredit aufnahmen? Wieso kann Michael Hirte so unglaublich toll Mundharmonika spielen? Und warum liegt da eigentlich Stroh? Es sind jene Fragen, welche wohl ein Leben lang unbeantwortet bleiben. Folgende hingegen nicht: Was ist der Unterschied zwischen einem Beamten und einem Arbeitslosen? Diese Frage wird sich im Laufe des Textes noch von selbst beantworten. Beamte sind dafür bekannt, dass sie während der Arbeitszeit gerne einmal eine Pause einlegen und nach den Pausen die Vorbereitungszeit der Arbeitszeit mit einer Pause beginnen. Hochrechnungen zufolge arbeitet ein durchschnittlicher Beamter in seinem Leben etwa so oft wie ein Albino den Besuch ins Sonnenstudio wagt. Mal ganz ehrlich: Die Behauptung „ein Beamter ist faul“ gibt es nicht erst seit vorgestern. Es ist ein Klischee, fast genau so typisch wie das, dass die Männer beim Sex vergessen die Socken auszuziehen.

Es wäre wohl übertrieben zu behaupten, der Arbeitslose habe weniger zu tun als der Beamte. Der letztere der genannten hat wenigstens eine Frau, welche die Pfandflaschen im Supermarkt zurück gibt, um sich das wohl verdiente Feierabendbier leisten zu können. Es ist nicht leicht Beamter zu werden, allerdings ist es umso leichter einer zu bleiben. Die Qualifikationen für eine Arbeitsstelle als Beamter sind unumstritten. Lochen, Tackern, Kaffee trinken und plaudern sind Grundbedingungen, welche jeder Beamte im Schlaf – auf beamtendeutsch: während der Arbeitszeit – beherrschen sollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beamter eines Tages in seinem Leben ein Burnout-Syndrom erleidet, ist so hoch wie die, dass ein Türke jemals Papst wird. Natürlich gibt es auch hier – wie in fast allen Dingen – Ausnahmen. Jedoch hätte kein schwer beschäftigter Beamter jemals Zeit, diesen Text zu lesen. Pauschal kann man nicht sagen, dass ein Beamter ein Arbeitsloser ist welcher behauptet er hätte Arbeit. Allerdings ist auch nicht gesagt, dass ein Arbeitsloser ein Beamter ist, welcher behauptet er mache gerade eine berufliche Pause. Ein Vergleich zwischen einem Beamten und Arbeitslosen ist also vielleicht doch ein bisschen wagemutig, beziehungsweise nicht eindeutig.

 

Falls also nun die Antwort der im obigen Part des Textes gestellten Frage immer noch nicht klar sein sollte, ist hier die Auflösung: Der Arbeitslose hat schon einmal in seinem Leben gearbeitet.



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