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Frauen shoppen nicht, sie spinnen!
(vom: 29.06.2009)Es gibt Dinge auf der Welt, die sollte man lieber lassen. Eins gegen eins mit einem Rhinozeros, einen Feuerwerkskörper versuchen mit einer Hand auszudrücken, gestreifte Hosen und dazu karierte Hemden tragen, in der Summe kürzen oder mit seiner Lebensgefährtin shoppen gehen.
Jeder der das schon einmal über sich ergehen lassen musste, weiß warum. Frauen sind in dieser Hinsicht einfach komplett anders als Männer. Frauen kaufen nicht, sie spinnen! Das was für die Männer Fussball schauen, Bier trinken, Sex mit der Traumfrau und Cabriolet fahren auf einmal ist, dass ist für die Frauen shoppen. Also praktisch die wichtigste Sache der Welt. Dicht gefolgt von Schokolade, telefonieren, Brad Pitt, Liebesfilme und Germany´s next „Topfmodel“.
Eins ist sicher, ist der 800 Euro schwere und durchaus geräumige Ikea-Schrank einmal voll gestopft mit Klamotten und Schuhen, dann liegt das nicht daran, dass zu viel Schnick-Schnack drin steckt, sondern daran, dass er einfach zu klein ist. Mal ganz ehrlich? Welche Frau trägt schon das gleiche Kleidungsstück zweimal? Das wäre doch total langweilig. Eine Frau braucht Abwechslung. Und generell passt das Top einfach nur zu diesen Ohrringen die aber auf einmal beim nächsten mal nicht mehr getragen werden können, da schon neue gekauft wurden. Man sollte diese auch tragen, da sie viel teurer sind als die letzten. Also wieso dieses 2 Wochen alte Top nochmals anziehen, wenn es gar nicht zu den neuen Ohrringen passt? So würde man ja nie einen Mann aufreißen können. Denn wie jeder weiß, schauen Männer ja immer zuerst auf die Ohren!
Wieso beschweren sich die Frauen überhaupt, dass sie finanziell im Beruf benachteiligt werden? Wenn sie nur so viel einkaufen würden wie es die Männer tun, dann hätten sie doppelt so viel Geld zur Verfügung und könnten damit ausnahmsweise auch mal etwas sinnvolles kaufen, wie z.B. ein Geburtstagsgeschenk für die 7-jährige Tochter oder einen Parkschein für 2 Stunden, damit man sich in Zukunft den Strafzettel sparen kann, welcher ja eh wieder vom Mann bezahlt werden muss. Es ist doch immer das gleiche: Die Frau kommt drei Stunden später als erwartet nach Hause, links und rechts lauter Einkaufstüten im Arm und eine beschissen gute Laune, wie sie sie noch nicht einmal an ihrer Hochzeit hatte. Was ist passiert? Ganz einfach! Die Einkaufsläden haben mal wieder ihre Opfer gefunden: Nichts wissende, verzweifelte Frauen mit den Geldscheinen ihrer Männer in der Brieftasche. Ihr glaubt mir wahrscheinlich nicht, dass es Menschen gibt, welche auf den Trick „Sommerschlussverkauf 50 %“ im November reinfallen?! Aber ich sage euch, es gibt sie tatsächlich.
„Oh wow! Diese Jeans ist von 130 auf 110 Euro reduziert. Da muss ich zuschlagen, schließlich ist es ein Schnäppchen. Mein Mann wird bestimmt stolz auf mich sein, wenn ich ihm zeige, dass ich einmal wieder 20 Euro gespart habe!“ Zu blöd nur, dass die Frauen gleich nach dem Kauf die Hose anlassen und den Kassenzettel sowie das Etikett „aus Versehen“ wegschmeißen. Natürlich regt so etwas jeden Mann auf, keine Frage. Aber was bringt das schon? Davon bekommt man sein Geld auch nicht zurück. Es hilft in solchen Fällen also nur eins: Der Mann muss für die Fehler der Frau einmal wieder gerade stehen und darf sich erst wieder nächstes Jahr ein neues T-Shirt kaufen.
Und was ist die Moral von der Geschicht: Für den Mann ist es ein herber Rückschlag, für die Frau eine neue Jeans!
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